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TRADITIONEN|BRAUCHTUM
KULTURERBE
Vom 28. bis 30. Juni 2024 verwandelte das Eidgenössische Trachtenfest, das nur alle zwölf Jahre stattfindet, die Zürcher Innenstadt in eine farbenfrohe Bühne der Traditionen.
Mitten im Hauptbahnhof richtete Remo Buess ein Fotostudio ein, um die Vielfalt der Trachten und die Menschen dahinter festzuhalten. Dabei entstanden über 1'100 einzigartige Porträts, die den Teilnehmenden kostenlos zur Verfügung gestellt wurden – ein unvergesslicher Beitrag, der die Kultur und Gemeinschaft des Festes auf besondere Weise würdigte.
Das Fest zog über 100'000 Besucherinnen und Besucher an und bot zahlreiche Höhepunkte, darunter den grossen Festumzug mit rund 4'500 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz.
Das Schwingfest ist nicht nur ein populärer Anlass, sondern auch eine Verkörperung der Tradition, die die reiche Vielfalt der Schweizer Folklore zeigt. Es ist ein lebendiges Beispiel für das Brauchtum und das kulturelle Erbe, das die Schweizer Identität definiert und bereichert. Das Schwingfest ist eine der beliebtesten Veranstaltungen für Jung und Alt in der Schweiz.
Viele Männer, viel Alkohol, Pferdemist und Tradition. Mein Einblick ins Sächsilüüte in Zürich. Ein Anlass der fasziniert, sicher auch etwas irritiert und gerade deshalb spannend zu beobachten ist.
Das Sächsilüüte ist ein traditionelles Zürcher Frühlingsfest, das jeweils im April stattfindet. Im Zentrum steht der Umzug der Zünfte durch die Stadt und am Abend die Verbrennung des «Böögg», einer Schneemannfigur, die symbolisch den Winter vertreibt. Je schneller der Kopf des Böögg explodiert, desto schöner soll der Sommer werden – zumindest sagt das die Tradition. Der Anlass verbindet Brauchtum, Zunftkultur, Pferde, Musik und viel Zürcher Gesellschaftsleben.
Diese Fotos wurden an der Volkstanzgala in Solothurn im Jahr 2018 aufgenommen und zeigen Trachten aus der ganzen Schweiz.